Drei Monitoring-Apps im Test

Monitoring-Apps

Smartphone-Überwachungssoftware erfreut sich einer immer grösser werdenden Beliebtheit. In Firmen, die von Wirtschaftsspionage bedroht sind, gehören derartige Programme inzwischen zum Standard. Auch viele Eltern von jugendlichen Smartphone-Besitzern nutzen Spy-Apps, um ihren Sprösslingen auf die Finger zu sehen.

Die Webseite http://spionfurhandy.de/ ist eine der besten Ressourcen im Netz, wenn es um das Thema Handy-Überwachung geht. Hier finden Interessierte ständig interessante Artikel und hilfreiche Informationen, die die Kaufentscheidung erleichtern. Darüber hinaus werden auf der Seite drei Anwendungen angeboten, die dazu geeignet sind, Mobiltelefone abzuhören. Wir haben uns die Apps einmal genauer angesehen, um herauszufinden, ob die durch die Webseite geweckten Erwartungen erfüllt werden.

FlexiSpy

FlexiSpy ist ein echtes Multitalent: Das Programm bietet sage und schreibe 150 Funktionen – weit mehr als jede andere Spy-App. Zudem ist FlexiSpy die einzige mobile Überwachungssoftware, die 13 verschiedene Instant Messenger (unter anderem WeChat, Viber und Skype) abhören kann. Die Anwendung ist schnell installiert und bereits nach wenigen Minuten einsatzbereit.

Telefongespräche können mit FlexiSpy auf einfache Weise aufgezeichnet und gespeichert werden. Nach Angaben des Herstellers ist die App das derzeit einzige Produkt, das Anrufe via iPhone abfangen kann. Ein weiteres Plus ist der Passwort-Knacker, der zum Lesen von persönlichen Nachrichten und E-Mails sowie zum Entsperren des Telefons genutzt werden kann. Weitere Funktionen von FlexiSpy sind das Lesen von SMS- und MMS-Nachrichten, das Senden von Fake-SMS, das Abfangen von GPS-Daten und der Zugriff auf gespeicherte Mediendateien.

MSpy

MSpy kann auf iOS-, Android- und MacOS-Geräten installiert werden. Die App ist von jedem Browser aus zugänglich. Zu den grundlegenden Funktionen gehören das Abhören von WhatsApp-Aktivitäten und SMS, Ortungstracking sowie das Lesen von Anrufprotokollen. Weitere Merkmale sind das Protokollieren von GPS-Daten und E-Mails, Skype-Monitoring
und Geofencing. Verlässt der überwachte User einen festgelegten Bereich, schlägt das System Alarm.

Die Handhabung von MSpy funkioniert reibungslos – selbst Unkundige können die App mit Leichtigkeit bedienen. Es verwundert daher nicht, dass MSpy eine der beliebtesten Monitoring-Anwendungen auf dem Markt ist. Schätzungsweise eine Million Menschen nutzen die App, um damit ihre Kinder oder Angestellte von Unternehmen zu überwachen. Die grosse Popularität dürfte auch auf den hervorragenden Kundendienst zurückzuführen sein: Bei Fragen und Problemen kann sich der Nutzer an eine Hotline werden, die 24 Stunden am Tag verfügbar ist.

SpyMaster Pro

Spymaster Pro ist eine Software, die von zahlreichen Eltern und Führungskräften von Firmen benutzt wird, um Handys auszuspionieren. Eine der zentralen Funktionen ist der Facebook-Spion, mit dessen Hilfe Aktivitäten im grössten sozialen Netzwerk überwacht werden können. Einzigartig ist der SMS-Tracker, mit dem sich alle ein- und ausgehenden Kurznachrichten abfangen lassen – egal, ob sie bereits gelesen wurden oder nicht.

Via SpymasterPro kann man sich den Standort des überwachten Handys auf einer Karte anzeigen lassen – eine äusserst praktische Funktion. Ebenfalls sehr nützlich ist die E-Mail-Verfolgung: Der User hat die Möglichkeit, alle eingehenden und ausgehenden Mails zu lesen und die Ziel- bzw. Absenderadresse festzustellen. Daneben gibt es einen Zugang zum Telefonbuch und zum Kalender sowie zu sämtlichen Medien des überwachten Telefons.

Fazit

Unter dem Strich ist jede der drei getesteten Apps ihr Geld wert. FlexiSpy bietet fraglos den grössten Funktionsumfang, ist mit einem Abopreis von 30 Euro im Monat allerdings auch die teuerste Anwendung. Wer weitere Informationen zum Thema Handy-Überwachung benötigt, sollte den Artikel „7 Schlüssel um ein Handy zu spionieren“ lesen: Hier wird umfassend dargelegt, worauf es beim Kauf von Spionage-Apps ankommt.

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