SEO im Jahr 2015: Was sich gegenüber früheren Zeiten verändert hat

SEO im Jahr 2015

Das Netzmarketing hat in den vergangenen zwei Jahren einen starken Wandel erlebt. Die Ansprüche der Suchmaschinen haben sich so sehr verändert, dass sich mit den althergebrachten Methoden kaum noch Erfolge erzielen lassen.

Vor allem beim Branchenführer Google ist heute kaum noch etwas so, wie es vor ein paar Jahren war. Schaut man sich die Darstellung der Suchergebnisse an, fällt auf, dass diese mit weniger Bildern angereichert sind. Auch die Profilbilder der Autoren von relevanten Artikeln sind aus den SERPs verschwunden. Die Konsequenz: Es wird immer schwieriger, Aufmerksamkeit zu generieren.

YouTube ist wieder im Kommen

Egal, ob man YouTube mag oder nicht – man kommt derzeit nicht darum herum, auf dem weltgrössten Videoportal für die eigene Webseite zu werben. Momentan sind vor allem originelle Inhalte gefragt, die dem User einen Mehrwert bieten. Reine Textvideos, die mit nervtötender Musik unterlegt sind, stossen bei den Nutzern nur noch auf wenig Gegenliebe.

Vielen Geschäftsinhabern ist die Tatsache nicht bekannt, dass es sich bei YouTube um eine der meistgenutzten Suchmaschinen handelt. Der Unterschied zu Google & Co. besteht darin, dass hier ausschliesslich Videos in den Suchergebnissen erscheinen. Mit einigen Optimierungen (insbesondere der Beschreibung und des Titels) kann man die Sichtbarkeit des Clips erhöhen und dafür sorgen, dass sich mehr Leute für die angebotenen Produkte und Dienstleistungen begeistern.

Google Authorship: Ein mächtiges Tool

Die von einigen SEO-Kennern bereits totgesagte „Google Authorship“ wird für ein hohes Ranking zunehmend wichtiger. Im Kern geht es dabei darum, dass redaktionelle Inhalte immer dem Autor zuzuordnen sein müssen. Schreibt beispielsweise ein Experte unter seinem eigenen Namen auf einem relevanten Portal, bewertet Google dies positiv.

Die Google Authorship ist übrigens nicht mit dem Author Rank zu verwechseln, mithilfe dessen die Vertrauenswürdigkeit von Links beurteilt wird. Verlinkungen von renommierten Autoren sollen in Zukunft noch stärker gewichtet werden als Links aus Inhalten, die von anonymen Nutzern stammen. Zu den massgeblichen Faktoren zählen hierbei vor allem die durchschnittliche Umlaufgeschwindigkeit neuer Artikel sowie das monatliche Volumen der Social Events (z.B. Likes, Shares und Tweets).

Hochwertige Inhalte werden immer wichtiger

Spätestens seit den „Panda“- und „Penguin“-Updates weiss jeder SEO-Fachmann, dass mit minderwertigen oder fehlerhaften Texten in den Suchmaschinen nichts mehr zu holen ist. Im Gegenteil: Überfrachtet man seine Inhalte mit Keywords, hat dies in vielen Fällen eine Abstrafung in Form einer schlechten Platzierung zur Folge.

Seit dem „Hummingbird“-Update hört Google dem User noch besser zu und versteht sogar die Bedeutung der Anfrage. Die Suchergebnisse werden nun auf vorhergehenden Anfragen aufgebaut. Das Zauberwort lautet hier „Conversational Queries“. Dies ist ein Grund mehr, bei den Texten noch stärker auf Qualität zu achten und zu versuchen, die wichtigsten Fragen der User so umfassend wie möglich zu beantworten. Idealerweise etabliert man sich als Experte für ein bestimmtes Thema – so hat man es einfacher, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen.

Wer Probleme hat, mit der rasanten Entwicklung der Suchmaschinen Schritt zu halten oder sich aus zeitlichen Gründen nicht um die Optimierung seiner Webseite kümmern kann, hat die Möglichkeit, eine Agentur für SEO-Dienstleistung wie SEO Nest zu engagieren. Das in Berlin ansässige Unternehmen mit Zweigstelle in Zürich hat bereits etlichen Firmen zu einer höheren Platzierung in den Trefferlisten verholfen und bietet Interessierten eine kostenfreie Erstberatung.

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