Telefonieren: Prepaid oder Vertrag?

prepaidkartenIn der Schweiz und in Deutschland werden immer mehr Prepaid-Telefonkarten registriert. Kein Wunder – sie erlauben volle Kostenkontrolle bei fairen Preisen.

Vorteile von Prepaidkarten

Bei einer Prepaidkarte ist man ist nicht an eine bestimmte Laufzeit gebunden und zahlt statt einer konstanten Monatspauschale nur die Summe, die man tatsächlich beim Telefonieren und Verschicken von Kurznachrichten verbraucht hat. Wie der Name (pre-paid, also vorausbezahlt) es schon sagt, muss diese Karte vorab mit einem Guthaben aufgeladen werden, damit sie benutzt werden kann. Wie viel Guthaben Sie auf die Karte aufladen, nachdem das Startguthaben abtelefoniert ist, ist Ihnen überlassen. (Sie bleiben selbst dann erreichbar, wenn auf der Karte kein Guthaben vorhanden ist.)

Die Gefahr, dass am Ende des Monats eine hohe Rechnung – ob per Post oder E-Mail – eintrudelt, ist also nicht vorhanden. Daher eignen sich Prepaidkarten gut für Kinder und Jugendliche, die sich oft keine Gedanken darüber machen, wie viel sie eigentlich telefonieren und welche Kosten dabei entstehen.

Zusätzlich bieten viele Prepaidkarten oftmals ein Startguthaben, das über dem eigentlichen Kaufpreis der Karte liegt. (z.B. ein Guthaben von 40 Euro bei einem Kaufpreis von knapp 10 Euro.)

Und nicht zuletzt sind die Minutenpreise (z.B. 9 Cent/Minute) wie auch die SMS-Kosten (9 Cent/SMS) mittlerweile oftmals günstiger als beim Vertrag. (Es sei denn, sie haben sich für eine Flat entschieden, bei der Sie für einen monatlichen Grundbetrag so lange telefonieren können, wie Sie wollen).

Vergleichen lohnt sich

Ein Vergleich von Prepaid-Anbietern lohnt sich, denn auf dem Markt gibt es beinahe endlos viele Anbieter, die auf den ersten Blick mit sehr ähnlichen Konditionen zu locken scheinen. Verschiedene Prepaid Karten miteinander vergleichen kann man zum Beispiel bei prepaidvergleich24.

Ein zweijähriger Vertrag lohnt sich in der Regel erst dann, wenn die eigenen Telefonausgaben (Telefonieren, SMS, Internet) genau bekannt sind und keine größeren Abweichungen anzunehmen sind. Andernfalls sollte man sich eher für eine Prepaidkarte entscheiden – dann kann man immer noch problemlos auf einen Vertrag umsteigen.